Rechner

Was kosten dich Robo-Advisor-Gebühren wirklich?

Stell deine Annahmen ein und sieh live, was die laufende Gebührenquote über die Jahre ausmacht: die gezahlten Gebühren plus den Zinseszins, den sie nicht mehr erwirtschaften. Neutral gerechnet, ohne Verkaufsdruck.

Endwert nach 15 J.47.506 €
Kosteneffekt −5.290 €
Deine Annahmen
Anlagesumme
Monatliche Sparrate
LaufzeitJahre
% p. a.
% p. a.

Rendite und Kostenquote sind deine Annahmen, keine Prognose. Echte Wertentwicklung schwankt, auch Verluste sind möglich. Die Gebühr wird im Modell jährlich vom Vermögen abgezogen.

Endwert nach 15 Jahren (mit Kosten)
47.506 €
bei angenommenen 6,0 % Rendite und 0,90 % Kosten p. a., keine Garantie
Endwert ohne Kosten
52.796 €
Gebühren gezahlt
3.777 €
Weniger Endvermögen (Kosten-Drag)
5.290 €

Der Aha-Moment: Du zahlst 3.777 € Gebühren, aber dir fehlen am Ende 5.290 €. Die Differenz ist der Zinseszins, den die abgeflossenen Gebühren nicht mehr erwirtschaften konnten.

Rechenwert zu deinen Annahmen, kein Versprechen. Ohne Steuern und Inflation.

Bei deinen Annahmen kostet dich die Gebührenquote rund 10,0 % des möglichen Endvermögens. Ob dir der Service das wert ist, bleibt deine Entscheidung: Ein Robo nimmt dir Auswahl, Sparplan und Umschichten ab. Die laufenden Kosten der Anbieter im Radar kannst du nebeneinanderlegen.

Was rechnet dieser Rechner?

Zwei Verläufe mit identischer Rendite-Annahme: einmal ohne Kosten, einmal mit deiner Gesamtkostenquote (Servicegebühr plus Fondskosten). Die Differenz am Ende ist der Kosten-Drag: mehr als die Summe der Gebühren, denn jeder abgezogene Euro fehlt danach beim Verzinsen. Genau dieser Zinseszins-Effekt wird beim Blick auf „nur 0,x % pro Jahr“ gern unterschätzt.

Wie die Formel arbeitet

Das Vermögen wächst monatlich mit dem geometrisch aus der Jahresrendite abgeleiteten Monatszins (Sparraten am Monatsanfang, wie beim ETF-Sparplan-Rechner). Die Gebühr wird einmal pro Jahr vom Jahresend-Vermögen abgezogen. Nicht enthalten: Steuern, Inflation und einmalige Kosten.

Sind Gebühren automatisch schlecht?

Nein, und das sagt dir dieser Rechner auch: Die Gebühr bezahlt einen echten Service: Auswahl, Sparplan, Rebalancing, keine Panik-Entscheidungen. Ob dir das den Preis wert ist, ist deine Abwägung. Der Rechner macht nur sichtbar, wie groß der Preis über die Zeit wirklich ist. Was die Anbieter im Radar konkret verlangen, steht im Vergleich; mehr zum Kosten-Verständnis im Ratgeber-Artikel „Kosten“.

Teile deine Rechnung

Deine Eingaben stehen in der URL: Link kopieren, im Forum oder mit Partnerin teilen, und das Gegenüber sieht exakt dieselben Werte und kann selbst dran drehen.

Häufige Fragen

Wie viel kostet ein Robo-Advisor?

Die Gesamtkosten setzen sich meist aus einer Servicegebühr des Anbieters und den laufenden Fondskosten (TER) zusammen und unterscheiden sich je Anbieter deutlich. Eine pauschale Zahl nennen wir bewusst nicht. Was die Anbieter im Radar konkret verlangen, steht im Vergleich, im Rechner stellst du deine Kostenquote selbst ein.

Wie dieser Rechner rechnet

Formel

V = (V + Rate) · (1 + i) je Monat, i = (1 + r)^(1/12) − 1; am Jahresende V = V · (1 − k)

Annahmen

  • Rendite r und Gesamtkostenquote k sind deine Eingaben und werden über die gesamte Laufzeit konstant durchgerechnet.
  • Die Sparrate fließt am Monatsanfang und wird ab sofort mitverzinst (vorschüssig).
  • Der Monatszins i wird geometrisch aus der Jahresrendite abgeleitet, nicht als r / 12 genähert.
  • Die Gebühr wird einmal pro Jahr als Kostenquote vom Jahresend-Vermögen abgezogen, nicht überschlägig als Rendite-Abzug.
  • Der Kosten-Drag ist der Endwert ohne Kosten minus der Endwert mit Kosten, beide mit identischer Rechnung. Er enthält damit auch den Zinseszins, den die abgeflossenen Gebühren nicht mehr erwirtschaften, und ist bei positiver Rendite größer als die Gebührensumme.
  • Die Vorbelegungen der Felder (10.000 € Anlagesumme, 100 € Sparrate, 15 Jahre, 0,9 % p. a. Kosten, 6 % p. a. Rendite) sind Startpunkte zum Anfassen, keine Empfehlung.

Quellen

  • Rechenweg: Standard-Finanzmathematik (Zinseszins mit geometrischem Monatszins, vorschüssige Raten), keine externe Datenquelle.
  • Alle Eingabewerte kommen von dir; Anbieterdaten fließen nicht in den Rechner ein.
  • Vorbelegungen und Feldgrenzen: eigene Setzung.

Was dieser Rechner nicht kann

  • Keine Prognose: Die Rendite wird stur konstant durchgerechnet. Echte Wertentwicklung schwankt, auch Verluste sind möglich.
  • Steuern sind nicht enthalten.
  • Inflation ist nicht enthalten, alle Beträge sind nominal.
  • Einmalige Kosten, etwa Ausgabeaufschläge oder Wechselkosten, sind nicht enthalten.
  • Er bewertet nicht, ob eine Gebühr gerechtfertigt ist. Ob dir der Service den Preis wert ist, bleibt deine Abwägung.
  • Er vergleicht keine Anbieter. Was Anbieter konkret verlangen, steht im Vergleich, nicht hier.

Methodik zuletzt geprüft: 13.08.2026