Rechner

Wie lange reicht dein Vermögen?

Vermögen, monatliche Entnahme, Rendite-Annahme, Inflation: der Entnahmeplan-Rechner zeigt live, wie lange das Geld rechnerisch trägt, vor und nach Steuern. Oder andersherum: was über deine Wunsch-Laufzeit entnehmbar wäre. Ehrlich gerechnet, mit klarer Ansage, was Annahme ist.

Reicht für24 Jahre, 1 Monat
nach Steuern · ohne Steuern 26 Jahre, 11 Monate · 4,0 % Rendite angenommen
Deine Annahmen
€
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% p. a.
% p. a.
Steuer auf die Entnahmen
€

Art des Fonds (Teilfreistellung)

Noch freier Sparer-Pauschbetrag€

1.000 € allein, 2.000 € zusammen veranlagt. Nutzt du ihn schon bei Tagesgeld oder einem anderen Depot, trag nur den Rest ein. Ohne Kirchensteuer.

Die Entnahme steigt jährlich um den Inflationswert; die Rendite ist deine Annahme.

Dein Vermögen reicht rechnerisch, nach Steuern
24 Jahre, 1 Monat
bei angenommenen 4,0 % Rendite p. a. und 2,0 % Entnahme-Steigerung
Ohne Steuern26 Jahre, 11 Monate

Wichtig: Dieses Modell rechnet mit konstanter Rendite, einer Annahme, die die Realität nie einhält. Gerade in der Entnahmephase können schwache Börsenjahre am Anfang (Sequenzrisiko) das Ergebnis deutlich verschlechtern. Plane Puffer ein und behandle die Zahl als Größenordnung, nicht als Zusage.

Rechenwert zu deinen Annahmen, kein Versprechen. Steuer als Schätzung, ohne Kirchensteuer und Vorabpauschale; ohne Kosten. Auch Verluste sind möglich.

Vermögen erst noch aufbauen? Wie viel bis dahin zusammenkommen könnte, zeigt der ETF-Sparplan-Rechner. Und wie sich Auszahlung und Kündigung bei Robo-Advisors regeln, erklärt der Ratgeber.

Was rechnet dieser Rechner?

Monat für Monat wird die Entnahme vom Vermögen abgezogen und der Rest mit deiner Rendite-Annahme verzinst. Optional steigt die Entnahme jedes Jahr um die Inflationsrate, damit die Kaufkraft konstant bleibt. Im zweiten Modus rechnet die Rentenformel rückwärts: welche konstante Entnahme dein Vermögen über die gewünschte Laufzeit exakt aufbraucht.

Wie die Steuer gerechnet wird

Jede Entnahme verkauft Anteile. Steuerpflichtig ist nur der Gewinnanteil daran, also was über deinen eigenen Einzahlungen liegt. Darauf fallen 25 % Abgeltungsteuer plus 5,5 % Soli an, zusammen 26,375 %. Bei Aktien-ETFs sind 30 % des Gewinns steuerfrei, bei Mischfonds 15 %, und jedes Jahr bleibt der Sparer-Pauschbetrag frei. Die Steuer eines Jahres zahlt der Rechner zum Jahresende aus dem Depot. Deshalb ist die Angabe „davon selbst eingezahlt“ wichtig: Je mehr Gewinn im Depot steckt, desto mehr Steuer fällt auf jede Entnahme. Kirchensteuer, Verlustverrechnung und die Vorabpauschale sind nicht enthalten.

Warum das Ergebnis keine Garantie ist

Das Modell rechnet mit konstanter Rendite. Reale Renditen schwanken, in der Entnahmephase zählt ihre Reihenfolge: Ein einziges schlechtes Jahrzehnt kann das Bild verändern, das lässt sich später kaum aufholen. Das nennt sich Sequenzrisiko, und kein simpler Rechner bildet es ab. Wir täuschen das gar nicht erst vor. Nutze das Ergebnis als Größenordnung und plane Puffer ein; was eine realistische Rendite-Annahme ist, diskutiert der Ratgeber-Artikel „Realistische Rendite“.

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Deine Eingaben stehen in der URL: Link kopieren, im Forum oder mit Partnerin teilen, und das Gegenüber sieht exakt dieselben Werte und kann selbst dran drehen.

Häufige Fragen

Was ist die 4-Prozent-Regel?

Eine Faustregel aus US-Studien: Wer im ersten Jahr rund 4 Prozent des Vermögens entnimmt und die Entnahme danach nur um die Inflation erhöht, kam in den untersuchten historischen Zeiträumen meist etwa 30 Jahre weit. Sie ist keine Garantie und wird fachlich durchaus angezweifelt. Im Rechner kannst du statt der Faustregel deine eigenen Werte durchspielen.

Wie dieser Rechner rechnet

Formel

Dauer: V = (V − E) · (1 + i) je Monat, i = (1 + r)^(1/12) − 1, E jährlich · (1 + Inflation); tragbar: E = V · i / ((1 + i) · (1 − (1 + i)^(−n)))

Annahmen

  • Die Rendite r ist deine Eingabe und wird bewusst vereinfacht als konstant über die gesamte Laufzeit durchgerechnet.
  • Die Entnahme E wird am Monatsanfang abgezogen (vorschüssig), der Rest mit dem geometrisch aus der Jahresrendite abgeleiteten Monatszins i verzinst.
  • Modus „Wie lange reicht es?": Optional steigt die Entnahme nach jedem vollen Jahr um deine Inflationsrate, damit die Kaufkraft konstant bleibt.
  • „Unbegrenzt" heißt: innerhalb der Simulations-Kappe von 100 Jahren nicht erschöpft.
  • Modus „Was kann ich entnehmen?": geschlossene Rentenformel über n Monate. Die tragbare Entnahme ist nominal konstant, ohne Inflations-Anpassung; bei Rendite 0 schlicht Vermögen durch Monate.
  • Steuer: Jede Entnahme verkauft Anteile anteilig zum Einstand; steuerpflichtig ist der Gewinnanteil. Jahressteuer = (Gewinn · (1 − Teilfreistellung) − Pauschbetrag) · 26,375 %, zum Jahresende aus dem Depot bezahlt. „Mit Steuern“ im zweiten Modus ist die höchste konstante Entnahme, die über die Laufzeit trägt, numerisch gesucht.
  • Die Vorbelegungen der Felder (250.000 € Vermögen, davon 150.000 € eingezahlt, 1.000 € Entnahme, 30 Jahre, 4 % p. a. Rendite, 2 % p. a. Inflation, Aktien-ETF, 1.000 € Pauschbetrag) sind Startpunkte zum Anfassen, keine Empfehlung.

Quellen

  • Rechenweg: Standard-Finanzmathematik (Rentenrechnung, Zinseszins mit geometrischem Monatszins), keine externe Datenquelle.
  • Steuer: § 32d Abs. 1 und § 20 Abs. 9 EStG (25 %, Sparer-Pauschbetrag), §§ 3 und 4 SolzG (5,5 %), § 20 Abs. 1 und 2 InvStG (Teilfreistellung 30 % und 15 %), § 19 Abs. 1 Satz 3 InvStG (Anrechnung der Vorabpauschalen beim Verkauf); gesetze-im-internet.de, abgerufen 27.10.2026.
  • Alle Eingabewerte kommen von dir; Anbieterdaten fließen nicht in den Rechner ein.
  • Vorbelegungen, Feldgrenzen und die Simulations-Kappe von 100 Jahren: eigene Setzung.

Was dieser Rechner nicht kann

  • Kein Sequenzrisiko-Modell: Das Modell rechnet mit konstanter Rendite, reale Renditen schwanken. Schwache Börsenjahre am Anfang der Entnahmephase zwingen zum billigen Verkauf von Anteilen und können das Ergebnis deutlich verschlechtern. Dieser Rechner täuscht das nicht vor.
  • Keine Prognose: Das Ergebnis ist eine Modell-Aussage zu deinen Annahmen, kein Versprechen. Auch Verluste sind möglich.
  • Die Steuer ist eine Schätzung: ohne Kirchensteuer, Verlustverrechnung, Günstigerprüfung und Vorabpauschale, und ohne Steuer auf den Verkauf, mit dem die Steuer selbst bezahlt wird.
  • Depot- und Fondskosten sind nicht enthalten.
  • Die Inflation wirkt nur als optionale Entnahme-Steigerung im ersten Modus. Die tragbare Entnahme im zweiten Modus ist nominal, ihre Kaufkraft sinkt real über die Jahre.
  • Er empfiehlt keine Entnahmerate. Ob eine Rendite-Annahme realistisch ist, bleibt deine Abwägung.

Methodik zuletzt geprüft: 27.10.2026