Rechner
ETF-Sparplan-Rechner
Sparrate, Laufzeit, angenommene Rendite: du siehst sofort, was zusammenkommen könnte. Live beim Tippen, ohne Anmeldung. Und ehrlich: die Rendite ist deine Annahme, kein Versprechen.
Die Rendite ist deine Annahme, keine Prognose. Zum Vergleich: breite Aktien-Indizes schwankten historisch stark um ihren langjährigen Schnitt. Es gibt keine Garantie, auch Verluste sind möglich.
- Eingezahlt
- 37.000 €
- Zuwachs (angenommen)
- 34.554 €
Rechenwert zu deiner Annahme, kein Versprechen. Ohne Kosten, Steuern und Inflation; echte Wertentwicklung schwankt und kann auch negativ sein.
Und wo richtet man so einen Sparplan ein? Einen ETF-Sparplan führst du selbst über ein Depot bei einem Broker. Ein Robo-Advisor nimmt dir das ab: Auswahl, Sparplan, Umschichten. Ob sich das für dich lohnt, zeigt der ETF-vs-Robo-Rechner.
Was rechnet dieser Rechner?
Der Rechner zeigt, wie sich ein ETF-Sparplan aus zwei Bausteinen entwickelt: einem optionalen Startkapital und einer monatlichen Sparrate. Beides wird mit der von dir angenommenen Rendite verzinst, inklusive Zinseszins: die Erträge früherer Jahre werden mitverzinst. So siehst du, welcher Teil des Endwerts aus deinen eigenen Einzahlungen stammt und welcher aus dem angenommenen Wertzuwachs.
Wie die Formel arbeitet
Gerechnet wird monatlich, nicht überschlägig: Aus der Jahresrendite wird der Monatszins geometrisch abgeleitet ((1 + r)^(1/12) − 1), sodass zwölf Monatsschritte exakt die Jahresrendite ergeben. Jede Sparrate fließt am Monatsanfang und wird ab diesem Monat mitverzinst. So führen echte Sparpläne aus. Nicht enthalten sind Kosten (Depot, ETF-Gebühren, Spread), Steuern und Inflation; der echte Betrag auf dem Konto fällt also niedriger aus als der reine Rechenwert.
Warum die Rendite nur eine Annahme ist
Niemand kennt die Rendite der nächsten 20 Jahre, auch wir nicht. Breite Aktien-Indizes haben langfristig historisch im Schnitt einige Prozent pro Jahr zugelegt, aber mit heftigen Schwankungen: einzelne Jahre mit deutlich zweistelligen Verlusten gehören dazu. Der Rechner rechnet deine Annahme stur konstant durch. Die Realität tut das nie. Behandle das Ergebnis als Größenordnung zum Planen, nicht als Zusage.
Teile deine Rechnung
Deine Eingaben stehen in der URL: Link kopieren, im Forum oder mit Partnerin teilen, und das Gegenüber sieht exakt dieselben Werte und kann selbst dran drehen.
Häufige Fragen
Wie viel sollte ich monatlich sparen?
Dafür gibt es keine seriöse Pauschalzahl, das hängt von deinem Budget und deinem Ziel ab. Probier im Rechner verschiedene Raten aus: Schon der Unterschied zwischen 50 € und 100 € im Monat wird über lange Laufzeiten deutlich sichtbar. Wichtiger als die perfekte Rate ist, dass du regelmäßig sparst. Erhöhen kannst du später immer.
Was ist der Unterschied zwischen Sparplan und Einmalanlage?
Bei der Einmalanlage arbeitet der volle Betrag vom ersten Tag an. Beim Sparplan fließt das Geld in monatlichen Raten und ist im Schnitt kürzer investiert. Der Rechner kombiniert beides: Du kannst Startkapital und monatliche Rate gleichzeitig eingeben und siehst den gemeinsamen Endwert.
Wie dieser Rechner rechnet
Formel
Endwert = Start · q + Rate · ((q − 1) / i) · (1 + i), q = (1 + i)^Monate, i = (1 + r)^(1/12) − 1
Annahmen
- Die Rendite r ist deine Eingabe und wird über die gesamte Laufzeit konstant durchgerechnet.
- Der Monatszins i wird geometrisch aus der Jahresrendite abgeleitet, nicht als r / 12 genähert. Zwölf Monatsschritte ergeben exakt die Jahresrendite.
- Die Sparrate fließt am Monatsanfang und wird im selben Monat mitverzinst (vorschüssig), wie reale Sparpläne ausführen. Bei Rendite 0 ist der Wert schlicht die Summe der Einzahlungen.
- Der Zuwachs ist der Endwert minus aller Einzahlungen (Startkapital plus Raten).
- Die Vorbelegungen der Felder (1.000 € Startkapital, 150 € Rate, 20 Jahre, 6 % p. a. Rendite) sind Startpunkte zum Anfassen, keine Empfehlung.
Quellen
- Rechenweg: Standard-Finanzmathematik (geschlossene Sparplan-Formel mit vorschüssigen Raten), keine externe Datenquelle.
- Alle Eingabewerte kommen von dir; Anbieterdaten fließen nicht in den Rechner ein.
- Vorbelegungen und Feldgrenzen: eigene Setzung.
Was dieser Rechner nicht kann
- Keine Prognose: Die Rendite wird stur konstant durchgerechnet. Echte Märkte schwanken stark, einzelne Jahre auch mit deutlich zweistelligen Verlusten.
- Kosten sind nicht enthalten: weder Depot- noch ETF-Gebühren (TER) noch Spreads. Der echte Betrag auf dem Konto fällt niedriger aus als der reine Rechenwert.
- Steuern sind nicht enthalten.
- Inflation ist nicht enthalten, alle Beträge sind nominal.
- Er empfiehlt keinen ETF und keinen Anbieter. Behandle das Ergebnis als Größenordnung zum Planen, nicht als Zusage.
Methodik zuletzt geprüft: 13.08.2026