Stand Juni 2026· Unabhängiges Vergleichsportal
roboradar
4 Min. Lesezeit

Wie sicher ist ein Robo-Advisor?

Einlagensicherung, BaFin, Sondervermögen: Was mit deinem Geld passiert, wenn der Anbieter pleitegeht.

„Sicher“ heißt hier zweierlei: Was passiert mit meinem Geld, wenn der Anbieter pleitegeht? Und wie reguliert ist das Ganze? Beides ist in Deutschland gut geregelt.

Dein Geld ist getrennt vom Anbieter

Deine ETFs liegen als Sondervermögen bei einer Depotbank. Das bedeutet: Geht der Robo-Anbieter pleite, gehört dieses Vermögen weiterhin dir – es fällt nicht in die Insolvenzmasse. Es wird übertragen oder ausgezahlt.

Das Verrechnungskonto ist geschützt

Bargeld, das gerade nicht investiert ist, liegt auf einem Verrechnungskonto bei einer Bank und ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kunde und Bank geschützt.

Reguliert von der BaFin

Robo-Advisor in Deutschland unterliegen der Aufsicht der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Achte darauf, dass dein Anbieter in Deutschland bzw. der EU reguliert ist und das Verrechnungskonto bei einer Bank im EU-Einlagensicherungsraum liegt.

Wichtig zu trennen: Geschützt ist dein Geld vor der Pleite des Anbieters – nicht vor Kursschwankungen. Dein ETF-Wert kann trotzdem fallen und steigen. Das ist Marktrisiko, kein Sicherheitsproblem.

Was heißt das für dich?

Das Pleite-Risiko des Anbieters ist gut abgesichert; das eigentliche Risiko sind die Marktschwankungen, die du aussitzen können solltest.

In jedem Steckbrief findest du Depotbank, Regulierung und Einlagensicherung auf einen Blick.

Zu den Steckbriefen

Auch interessant